Für gute Radabstellanlagen und Elektroladesäulen

Wir mehr und bessere Radabstellanlagen. Das haben wir für die kommende Ratssitzung am 05.11. beantragt. „Zurzeit fehlen an zentralen Orten wie dem Bahnhof oder dem Tierpark ausreichend Radabstellanlagen. Wir wollen, dass hier zeitnah und spätestens in zwei Jahren neue Radabstellanlagen entstehen.“, erklärt Torsten Kannenberg den Antrag. Um den Radverkehr zu verbessern hat die Gemeinde vor etwa zwei Jahren ein Nahmobilitätskonzept erstellt. Ein Punkt der dort angesprochen wurde: Ausreichende und qualitativ hochwertige Radabstellanlagen. „Im Bereich der Radstellplätze ist hier leider noch zu wenig passiert.“, ergänzt Torsten. „Daher wollen wir mit dem Antrag mehr Bewegung in die Sache bringen. Schließlich sagt auch das Nahmobilitätskonzept, dass fehlende Abstellmöglichkeiten von der Fahrt mit dem Rad abhalten können und das wäre grade in Zeiten des Klimawandels fatal.“

Es sollen aber nicht nur neue Anlagen entstehen, sondern auch alte verbessert werden. Wir fordern, dass die Vorderradhalter ausgetauscht werden sollen, z.B. durch Anlehnbügel, wie sie auf dem Cyriakusplatz stehen. „Vorderadhalter können das Vorderrad schädigen. Außerdem sind sie nicht geeignet, um das Rad dort sicher dran festzuschließen. Daher sollten sie ausgetauscht werden“, begründet Torsten.

Darüber hinaus haben wir einen zweiten Antrag gestellt und fordern damit, dass die Gemeinde auch attraktiver für Elektroautos werden soll. Die Verwaltung soll prüfen, wo weitere Elektroladesäulen zu finanzierbaren Kosten aufgestellt werden können. „Immer mehr Autos fahren elektrisch und damit emmissionsärmer als es die klassischen Verbrenner tun. Wir sollten dieser Entwicklung keine Steine in den Weg legen und für eine angemessene Infrastruktur sorgen.“, begründet Torsten diesen Antrag. „Andere Städte wie Kevelaer und Goch sind in dieser Hinsicht schon weiter.“

Neben dem Ausbau der Infrastruktur soll die Verwaltung für kommende Fahrzeugkäufe prüfen, ob sie nicht statt einem Verbrenner ein Elektroauto oder ein Brennstoffzellen-Fahrzeug beschaffen kann. Dazu sagt Torsten: „Wenn wir wollen, dass im privaten Bereich mehr emmissionsarme Fahrzeuge fahren, dann muss der öffentliche Bereich natürlich mit gutem Beispiel vorangehen und gerade die kurzen Strecken innerhalb der Gemeinde eignen sich zum Beispiel für ein Elektroauto hervorragend.“

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