Viele Ideen für den Artenschutz in Weeze

In der vergangenen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses hat die Artenschutzbeauftragte Melanie van de Flierdt den Ausschussmitgliedern zahlreiche Ideen für Maßnahmen vorgestellt, mit denen in Weeze die Artenvielfalt gefördert werden könnte. Es soll etwas getan werden für Bienen und andere Insekten aber auch für verschiedenste Pflanzen.

Schon im April haben wir in einem Antrag die Gemeinde aufgefordert, auf Pestizide zu verzichten und weitere Maßnahmen für die Artenvielfalt zu ergreifen. „Die vorgestellten Ideen decken sich an vielen Stellen mit dem, was wir mit unserem Antrag anstoßen wollten,“ freut sich unsere Fraktionsvorsitzende Jessica Kruchem, „nur der deutliche Verzicht auf Pestizide fehlt noch.“

In dem Antrag haben wir unter anderem auch vorgeschlagen, Flächen seltener zu mähen oder anders zu bepflanzen um die Artenvielfalt zu fördern. Dazu Torsten Kannenberg: „Das sind die Punkte, bei denen die Gemeinde natürlich neben dem Pestizidverzicht mit gutem Beispiel vorangehen muss. Wir meinen, erst wenn die Gemeinde anfängt, kann sie auch die Bürgerinnen und Bürger oder Gewerbebetriebe auffordern, dies im eigenen Garten und auf eigenen Grünflächen zu tun.“
Die Grünfläche vor unserem Büro pflegen wir selbst schon seit drei Jahren artenreich und insektenfreundlich.

Es freut uns, dass von der Gemeinde erste Einsaaten im letzten Jahr getestet wurden und dass es Projekte im Tierpark gibt. Die Information, dass seitens der Mitarbeiter am Bauhof immer mehr ökologische Aspekte in die Planungen eingebracht werden, lässt hoffen, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden, denn z.B. bei den gemeindeeigenen Ausgleichsflächen haben die Grünen festgestellt, dass die üblichen Pflegemaßnahmen bislang eher kaum durchgeführt wurden. Immerhin: Die Überprüfung dieser Ausgleichsflächen ist ein Punkt, der ebenfalls bei den Ideen aufgeführt wurde.

„Es bleibt abzuwarten, an welche konkreten Projekte jetzt herangegangen wird. Durch die eingerichtete Teilzeitstelle erwarten wir schon bald erste konkrete Maßnahmen.“ so Jessica Kruchem hoffnungsvoll.

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