Bau- und Umweltausschuss am 17.01.

Am Dienstag um 18:00 Uhr ist die 1. Sitzung des Bau- und Umweltausschusses dieses Jahr im Rathaus.

Die Sitzung teilt sich in 2 Teile. Zunächst findet eine gemeinsame Sitzung mit dem Gocher Ausschuss statt. Thema ist ein gemeinsames Gewerbegebiet, welches nördlich der Autobahn direkt am Gocher Gewerbegebiet anschließen soll. Insgesamt würden dort 49 ha vor allem für flächenintensive Betriebe (z.B. aus der Logistik) bereitgestellt werden. In großer Runde wird am Dienstag über die mögliche Umsetzung beraten werden, um in der kommenden Ratssitzung am 26.01. eine Entscheidung treffen zu können.

Der zweite Teil der Sitzung ist für 19:30 Uhr angesetzt. Dies ist dann die „normale“ Sitzung des Bau- und Umweltausschusses.

Erstes Thema ist die Ausweisung eines Vogelzuchtgebietes, welches bereits in einer vergangenen Sitzung des Ausschusses Thema war. Damals hat man sich darauf verständigt, eine Vogelzuchtstation (für bedrohte Papageien) ermöglichen zu wollen. Die nötigen Pläne, die die Verwaltung nun ausgearbeitet hat, werden nun im Ausschuss beraten und sollen in der kommenden Ratssitzung beschlossen werden.

Es folgt der Ausbau der Petersstraße. Auch diese war bereits Thema einer vergangenen Sitzung. Es ist mittlerweile beschlossen, dass die Straße neu gemacht und dann auch gepflastert wird. Nun wird darüber beraten, ob im Zuge der Erneuerung auch die Kreuzungsbereiche zur Adelholm-/Remmetstraße und zur Loestraße mit erneuert werden sollen. Damit könnte die ganze Straße optisch ansprechender, aber auch verkehrstechnisch sinnvoller umgebaut werden. Auch um die kritische Parkplatzsituation sollen sich Gedanken gemacht werden.
Für alle Maßnahmen hat ein Planungsbüro Kosten von 110.000€ ermittelt. Nun wird darüber beraten, ob die weiteren Erneuerungen tatsächlich vorgenommen werden und in welchem Umfang.

Letzter Punkt der öffentlichen Sitzung ist der Vittinghof-Shell-Park. Nachdem nun das grobe Konzept steht, geht es jetzt noch um Detailfragen.
Bei der Zufahrt zum Parkplatz Richtung Wellenbrecher ragt das Dach des Bürgerhauses heraus. Um dieses vor anfahrenden LKW zu schützen, soll ein Anfahrtschutz aufgestellt werden. Die Verwaltung schlägt den „Weezer Kei“ (Stein, der vor der Umgesteltung des Cyriakusplatzes am Rathauseingang stand) vor. Alternativen wären das Aufstellen eines Findlings oder die Platzierung eines Pollers.
Eine der Brammen, die den Eingang zum Weezer Ortskern markieren sollen, soll am Park aufgestellt werden. Hier soll über den genauen Standort entschieden werden.
Am Park an der Anbindung zum Rathaus soll ein Teil der alten Friedhofsmauer als Grenzmauer eingefügt werden. Zusätzlich schlägt die Verwaltung vor in dem gleichen Klinker an der gegenüberliegenden Seite eine Säule zur Schaffung eines „Eingangscharakter“ zu platzieren.
Zuletzt wird noch überlegt, ob und ggf. wie die drei Eingangsstufen zum ehemaligen Handelshof in den Eingangsbereich des Bürgerhauses integriert werden sollen.

Damit endet der öffentliche Teil der Sitzung.
Wie in jeder Sitzung haben zu Beginn der einzelnen Sitzungsteile alle Zuhörerinnen und Zuhörer die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen.

Die gesamten Unterlagen für den ersten Teil und für den zweiten Teil gibt es im Ratsinfosystem der Gemeinde Weeze.

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