Bau- und Umweltausschuss am 22.11.

Am Dienstag (22.11.16) steht um 18:00 Uhr die nächste Sitzung des Bau- und Umweltausschusses an.
Wie zu jeder Sitzung haben alle Zuhörerinnen und Zuhörer zu Beginn der öffentlichen Sitzung die Möglichkeit, ihre Fragen und Anregungen anzubringen.

Darauf geht es weiter mit der Petersstraße zwischen Alpago und Loestraße. Dort muss die Straße erneuert werden. In der Sitzung wird die Verwaltung vorstellen, welche Möglichkeiten es dazu gibt. Da die Straße voraussichtlich komplett erneuert werden muss (und nicht nur die oberste Schicht), sind auch die Anwohnenden verpflichtet, einen Betrag dazu beizusteuern. Auch das wird in der Sitzung erläutert werden. Die möglichen Varianten werden den Betroffenen selbst am 24.11. vorgestellt. Wie die Maßnahme letztendlich umgesetzt wird, wird in einer folgenden Ratssitzung entschieden.

Weiter geht es mit dem Ausbau des Katharinenquartiers. Dort soll ein neues Wohn- und Gewerbegebiet entstehen. Im Juli/August gab es eine Offenlage, bei der alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Behörden Stellungnahmen dazu abgeben konnten. Daraus hat sich ergeben, dass die Planung deutlich umgestaltet werden muss. Die Stellungnahmen und die daraus resultierenden Änderungen will die Verwaltung vorstellen. Wegen der Änderungen soll außerdem eine weitere Offenlage stattfinden. Der Ausschuss berät dies und gibt eine Empfehlung an den Rat, der darüber entscheiden muss.

Weiterer Punkt ist ein Sandfangbecken am Fährsteg und an der Loestraße. An den beiden Straßen muss das abfließende Regenwasser gereinigt werden, da dort zu viele Autos das Wasser verschmutzen. Zum Bau dieser Becken hat ein Ingenieursbüro einen Entwurf vorgestellt, der in der Sitzung vorgestellt wird. 150.000€ sind für den Bau im Haushalt eingeplant. Wenn der Ausschuss dem Entwurf zustimmt, könnten die Becken gebaut werden.

Letzter Punkt der öffentlichen Sitzung ist die Nachfolgenutzung des Kieswerkes nördlich des Flughafens. Geplant war, dass dort später eine Sukzessionsfläche (also natürliche, nicht wirtschaftlich genutzte Fläche) entstehen soll. Dies soll nun geändert werden. Soweit wie möglich, soll dort landwirtschaftliche Nutzfläche entstehen. Der Grund dafür liegt bei der Entscheidung bei einem anderen Kieswerk. Die CDU hatte entschieden, dass dort landwirtschaftliche Fläche entstehen soll, obwohl sich schon Tiere angesiedelt hatten. Der Kreis Kleve hat dies schließlich abgelehnt. Daher soll nun bei einem anderen Kieswerk statt der Sukzessionsfläche eine landwirtschaftliche Fläche entstehen.
Letztendlich entscheiden wird dies die Bezirksregierung Arnsberg, aber der Ausschuss hat die Möglichkeit dort eine positive oder eine negative Stellungnahme zu abzugeben.

Alle Unterlagen zu der Sitzung gibt es im Ratsinfosystem der Gemeinde Weeze.

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