Bau- und Umweltausschuss am 25.10.

Am Dienstag den 25.10. findet um 18:00 Uhr der nächste Bau- und Umweltausschuss im Rathaus statt.
Die Sitzung hat wie immer einen öffentlichen Teil zu dessen Beginn alle Zuhörerinnen und Zuhörer ihre Fragen stellen können.

Danach geht es weiter mit dem Vittinghof-Shell-Park. In der letzten Sitzung hat Professor Parade die Planung seines Büros vorgestellt. Die Kosten dieser Planung überschreiten jedoch deutlich das im Haushalt dafür geplante Geld. Daher hat Professor Parade ebenfalls erklärt, wo man in seiner Planung noch sparen kann.
Zum Beispiel:

  • Wege: geplant sind Klinkersteine, möglich wären aber auch Betonpflastersteine oder einfach nur ein Kiesweg
  • Terasse (Platz zwischen Bürgerhaus und Park): geplant sind auch hier Klinkersteine, hier könnten auch Betonpflaster eingesetzt werden
  • Vorplatz (Platz zwischen Bürgerhaus und Kreisverkehr): geplant sind ebenfalls Klinker, auch hier könnte Betonpflaster eingesetzt werden
  • Lieferweg (hinter dem Bürgerhaus entlang): hier ist Betonpflaster geplant, ein einfacher Schotterweg wäre aber ebenfalls denkbar.

In der kommenden Sitzung soll nun die Entscheidung getroffen werden, was von den Vorschlägen umgesetzt wird und was nicht.
Zusätzlich regt der Arbeitskreis Weezer Heimatgeschichte an, einen 160 Jahre alten Tuja-Baum im Park zu erhalten. Dieser sei der letzte Baum aus der Erstbepflanzung des früheren Friedhofs und eine der wenigen Dinge, die dort noch an den Friedhof erinnern. Dort könnte ebenfalls eine kleine Infotafel angebracht werden.

Nächster Punkt ist eine geplante Erweiterung einer Steuerberatungsgesellschaft an der Katharinenstraße 20-22. Das Bürogebäude soll um einen zweigeschossigen Bürotrakt erweitert werden. Dafür muss jedoch der Bebauungsplan geändert werden. Die Verwaltung wird die Planung des Unternehmens vorstellen und der Ausschuss wird dann entscheiden, ob der B-Plan geändert wird.

Weiter geht es mit dem integrierten Handlungskonzept. Dort hat Weeze seit 2012 immer wieder Fördermittel für Baumaßnahmen (Gestaltung Alter Markt, Bau des Bürgerhauses, Gestaltung Vittinghof-Shell-Park) erhalten. Geplant sind noch Förderanträge für die Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes, einer Niersbrücke und einer Nierspromenade zu stellen. Eigentlich ist ein weiterer Förderantrag in diesem Jahr geplant. Aber: Das Bahnhofsgebäude ist noch nicht in Gemeindebesitz, der Standpunkt der Niersbrücke steht noch nicht 100% fest und die Planung und Gestaltung der Nierspromenade wird am besten zusammen mit der Brücke gemacht.
Daher schlägt die Verwaltung vor, dieses Jahr keinen Förderantrag und dafür im kommenden Jahr Anträge für die 2 Niersprojekte zu stellen.

Es folgt ein Antrag zur Bebauung an der Alten Zollstraße/Hoolmansweg. Dort ist ein „Hinterliegergrundstück“, das erschlossen werden soll. Damit der Bau umgesetzt werden könnte, muss eine Ergänzungssatzung für diesen Bereich aufgestellt werden. Deshalb stellt die Verwaltung die örtlichen Gegebenheiten vor, damit der Ausschuss beschließen kann, ob in diesem Außenbereich generell neu gebaut werden darf oder nicht.

Ein weiterer Antrag kommt von der Iltisgasse. Dort ist geplant, dass nach Fertigstellung des neuen Baugebietes, die Iltisgasse zum Grafscher Weg für KFZ-Verkehr geschlossen wird und dieser über die Gocher Straße zur B9 geführt wird. Die Anwohner der Iltisgasse fordern nun, da die Baustraße in dem neuen Gebiet bereits fertig ist, dass schon jetzt der komplette Verkehr über die Baustraße geführt und die Iltisgasse zum Grafscher Weg geschlossen wird. Als Grund nennen sie, dass sie aufgrund der baulichen Situation noch an einer Hauptzufahrtsstraße wohnen.
Die Verwaltung rät allerdings entschieden davon ab, da die Baustraße zeitweise gesperrt werden könnte und außerdem der Baustellenverkehr den neu entstehenden Verkehr behindern könnte. Sie empfiehlt, dass die Sperrung erst nach Fertigstellung des neuen Baugebiets umgesetzt werden soll.

Letzter Punkt der Sitzung ist eine geplante Vogelzuchtstation (für bedrohte Papageien) in Wemb, Am Bruch. Die untere Bauaufsichtsbehörde (Kreis Kleve) will die Planung dort aber ablehnen und auf das Gewerbegebiet verweisen. Die Eigentumsverhältnisse und der beschränkte Platz im Gewerbegebiet sprechen allerdings dagegen. Die Verwaltung wird daher in der Sitzung die Planungen im Detail vorstellen, damit der Ausschuss dann entscheiden kann, ob durch eine Bauleitplanung durch die Gemeinde die Station dort trotzdem ermöglicht werden kann.

Alle Unterlagen der Sitzung gibt es auch im Ratsinfosystem der Gemeinde Weeze.

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